Erster Teil, über Sarchi, Zarcero und Vulcan Arenal

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Endlich ist es soweit! Am 18. Januar 2001 kamen wir in San Jose in Costa Rica an. Müde, etwas durch den Wind und auf starken Entzug der Droge Nicotin!

Ticohaus.jpg

 

Am muntersten war unsere Enkeltochter. Sie hatte 7 Stunden schlafend im Flieger verbracht.

Am Flughafenausgang herrschte ein buntes Treiben. Viele Menschen standen mit Namen beschriebenen Plakaten suchend und rufend am Ausgang. 

Wir wurden von dem Besitzer des Hotels La Trinidat in Alajuela abends um 22 Uhr am Flughafen in Empfang genommen und dann brachte er uns per Auto fluchend durch den chaotischen Verkehr durch Alajuela! Nun lernten wir die übliche  „lateinamerikanische Wohnart“ kennen.

 

 

 

 

Im Hotel angekommen endlich .. eine Dusche und ein Bett.

 

Beim duschen lernte ich eine neue Technik der Installierung von SIMG0006.jpg

„Warmwasser“! Eindringliche Warnung: Beim duschen bitte nicht die Kabel berühren. Klar, werde einen Teufel tun und es ausprobieren „warum man es nicht sollte“!   

 

 Zäh wie wir nun mal als alte Franken sind ging es am nächsten Tag mit Leihwagen  sofort nach dem Frühstück los.

Die „Pan Americana“, die „Nabelschnur“ von Nord und Südamerika.

Es darf links oder rechts überholt werden, ganz nach belieben! LKW´s mit Schrott beladen, dabei sind sie selbst Schrottkarren. Man könnte annehmen sie bringen sich mitsamt ihrer Fracht zum Schrottplatz. Weit gefehlt, wir hörten, dass eben diese altertümlichen Vehikel, total untermotorisiert, prinzipiell den gesamten Verkehr über das Gebirge auf maximal 5 km/h Geschwindigkeit drosseln. Überholmanöver sind äußerst gefährlich.

 

Unsere geplante Route führte uns nach Sarchi, das Städtchen der Möbelhersteller und Carettas. Dies sind die althergebrachten Costa Rica typischen Ochsenkarren mit herrlich bunt bemalten Motiven.

 

Weiter ging es dann nach Zarcero mit ihrer wunderschönen Kirche und den kunstvoll zurecht geschnittenen Büschen.  

                                                                                                           

Kirche in Zacero.jpg

Kirche von innen.jpg

Blick vom Park.jpg

ParkZarcero1.jpg ParkZarcero2.jpg

Der Park von Zarcero wurde von einem einheimischen Künstler gestaltet. Die geschnittenen Büsche stellen die unterschiedlichsten Figuren dar.

 

 

 

 

 

 

 Und weiter geht es nun endlich zu dem „Vulcan Arenal“ mit seinem wunderschönen See

Es ist wie ein Glücksspiel, zeigt er sich oder umhüllt er sich geheimnisvoll?

Wann hat man die größten Chancen IHN zu sehen.

Es wird immerwieder behauptet ganz früh morgens, aber bei uns .. am Nachmittag!

Wir hatten Glück! Nachmittags um 14 Uhr zeigte er sich majestätisch in seiner ganzen Größe.

 

Arenal frei.jpg ArenalWolcken.jpg

 

Arenal mit Wegweisern im Vordergrund

 

Eine halbe Stunde später ist er teilweise verhüllt

 

 

 

 Und was trifft man auf der anderen Seite des Erdballs?

  CafeFortuna.jpg

 

Eine Münchner Familie, die sich von einer schönen Tica am Tisch dem Cafe landestypisch zubereiten lässt.

 

 

 

 

 

 

Nun geht es weiter zu dem gebuchten Hotel „Los Lagos“, wir lassen uns überraschen.

Der Eingang der Hotelanlage.

Und schon wieder zeigt sich der Arenal in seiner ganzen Größe!

 

ArenalLosLagos.jpg

Eingang Los Lagos.jpg

Traumhaft schön die Anlage des Hotels

Man fühlt sich „hautnah“ am Arenal. Gänsehaut ist angesagt.

Die Bungalows sind großzügig und super ausgestattet und mit großen Fenstern, die den Blick auch nachts auf den Arenal ermöglichen. Und wen treffen wir wieder? Die Münchner!!

 

Münchner.jpg

Aber nun geht es zu den hoteleigenen heißen Quellen. Im großen Pool, bei 38 Grad herum zu toben, nein, das ist nicht wirklich angesagt. Schon eher mal die tolle Rutsche ausprobieren und bis zum Bauch im Heißwasser an der Pool-Bar sich nieder zu lassen um  zu „essen“ und zu „trinken“! Na denn mal prost, aber!!

Zwischendurch mal etwas Abkühlung im Pool daneben, mit seinen ca. 26 Grad ein Wechselbad, das den Kreislauf so richtig in Schwung bringt. Denkt man!!! Leider nicht wirklich, denn 5 Stunden im Heißwasser usw…. das geht an die Kondition. Zumindest war es bei uns so.

Na dann ab ins Bett.

Nachts, .. starkes Gewitter, die Fensterscheiben klirren! Viel zu müde um die Augen zu öffnen! Aber .. da ist ein fauchendes Geräusch am Ende des Donners, das gehört eben nicht zu einem Gewitter.

Jooo, nun doch Augen auf, und was sehen wir?? Nein, das darf doch nicht wahr sein. Auch das Spektakel des Lavaflusses durften wir erleben.

 

Am nächsten Morgen, noch ziemlich gerädert ging es zu dem tollen Frühstücksbüfett, danach schlenderten wir durch den herrlichen Park des Hotels und bestaunten die Krokos und die Schmetterlinge.

 

  • Krokodil-Garten

Hier kann man diese urzeitlichen Reptile aus sicherer Entfernung bestaunen


Krokodil See.jpg

Krokodil.jpg

 

Hier kann man nach dem Frühstück einen Spaziergang machen

 

 

 

 

  • Der Schmetterlings-Garten

Sie gaukeln so nah und schnell an einem vorbei das man kaum ein Chance hat sie zu fotografieren.

Schmetterling2.jpg Schmetterling1.jpg Schmetterling3.jpg

 

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