|
Die Strassen in Costa Rica
Was ist in Costa Rica zu beachten
In Costa Rica gilt ein Tempolimit von 100 km/h. Dieses Limit ist oft durch individuelle Regelung wieder beschränkt. Sie sollten diese Geschwindigkeitsbeschränkungen unbedingt beachten. So frei wie das Land auf vielen Gebieten ist, hier wird oft und überall kontrolliert. Besonders auf der Panamericana sind laufend Polizeikontrollen zu sehen, die mit Radarpistolen den Verkehr überwachen. Sollten Sie aber dennoch in eine dieser Radarfallen erwischt werden, sollten Sie in keinen Fall den Beamten die Strafe in bar bezahlen. Denn diese Tickets werden pro Fahrzeug das ganze Jahr über gesammelt und zum Jahresende zusammen mit der Kfz-Steuer kassiert. Sie bekommen also von der Leihwagenfirma nachträglich eine Rechnung über Ihr Bussgeld zugestellt.
Günstiger als ein Leihwagen sind natürlich die Busverbindungen. Der Bus ist das preiswerteste und nicht das schlechteste Verkehrsmittel in Costa Rica. Sie sind modern und mit Klimaanlagen ausgestattet. Wenn man einen Tag vorher bucht, kann man auch eine Platzreservierung vornehmen.
Die Empfehlung, in Costa Rica nicht Nachts zu fahren macht durchaus Sinn. Hierfür sind zwei wichtige Argumente anzuführen. Erstens sind bei Dunkelheit die Radfahrer grundsätzlich ohne Licht unterwegs und auch tümmeln sich die Fussgänger auf der Strasse, bei Gegenverkehr hat man kaum eine Chance, sie zu sehen. Zweitens sind Leitplanken in Costa Rica Mangelware. Strassen führen an abenteuerlichen Banketten mit entsprechenden Abgründen vorbei. In Deutschland würden solche Strecken auf 20 km/h begrenzt, hier ist so etwas normal.
Nach oben
Panamericana
Die Panamericana ist ein absolutes Chaos. Besonders unter der Woche ist diese Strasse voll von LKW, die diese Transitverbindung von Nicaragua nach Panama fahren müssen. Dann ist mit einen PKW kein zügiges vorankommen möglich. Besonders in den bergigen und kurvenreichen Strecken kann man nicht überholen und ist dann mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 15 km/h unterwegs.
Auf dieser Strasse, die wichtigste in Costa Rica, gibt es zuhauf die "berühmten" Schlaglöcher, in denen man seine Achsen zerstören kann. Die Empfehlung, nicht bei Dunkelheit zu fahren, sollte man also hier ernst nehmen.
Nach oben
Sonstige Hauptstrassen
Die sonstigen Hauptstrassen sind bis auf Ausnahmen relativ gut ausgebaut. Bei jedem Besuch von uns in Costa Rica haben wir festgestellt, das Strassennetz wurde wieder an einigen Stellen verbessert. Die Brücke über den Tempisce ist fertig und spart einiges an Fahrzeit. Zudem bringt diese Brücke einiges für den wirtschaftlichen Aufschwung der Nicoya-Halbinsel.
Die Strasse von NIcoya nach Samara ist z. Zeit mit Vorsicht zu geniessen. Die Muni in Nicoya hat wohl kein Geld und daher wird diese Strasse nicht ausgebessert. Zum Beispiel ist die Küstenstrasse an der Pazifikseite von Puntarenas bis Uvita im Mitteleuropäischen Standart ausgebaut.
Nach oben
Verbindungs und Nebenstrassen
Auf diesen Strassen ist ein allradgetriebenes Fahrzeug ein Muss. Diese Strassen ändern auch nach jeden grösseren Regen ihr Aussehen.
Diese Strasse auf dem Bild ist zum Beispiel die Verbindungsstrasse nach Dominical. Diese wichtige Strasse ist auf einer Länge von 40 km noch nicht ausgebaut und noch eine Schotterpiste.
Wenn Sie Befürchtungen haben, diese Brücke könnte nicht halten, wenn Sie darüberfahren - sie hält. Diese Brücke hält sogar 40-Tonner LKW's aus, davon haben wir uns überzeugt.
Nach oben
|